Aktuelles Firmung 2027


02. März 2026 Ÿ Stand der Vorbereitungen zur Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau

Der Bus der Firma Friedmann-Reisen ist reserviert und steht uns für den gesamten Zeitraum zur Verfügung.

Die Zimmer sind nun in entsprechender Zahl im Hotel ibis München City festgelegt.
Es stehen uns inklusive Frühstück zur Verfügung:

  • 12 Doppelzimmer
  •   2 Einzelzimmer

Die KZ-Gedenkstätte Dachau hat die Reservierung der Führung für Montag, dem 09. November 2026 um 14:00 Uhr vorgenommen.
Sie hat mit den Buchungsunterlagen auch die Besucherordnung mitgeschickt. Diese ist pflichtgemäß den Teilnehmer*innen vorzulegen.
Ihr findet die Besucherordnunghier. Bitte sehr gut durchlesen und alles befolgen, was dort an Anordnungen und Einschränkungen steht.

Die Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau hat heute die Genehmigung erteilt zur Feier einer Hl. Messe in der Todesangst-Christi-Kapelle auf dem Gelände der KZ-.Gedenkstätte Dachau am Montag, dem 09. November 2026 um 11:00 Uhr

Das Hard-Rock-Café München hat für den Dienstag, den 10. November 2026, 17:00 Uhr die Reservierung angenommen. Für die Gruppe gibt es ein Gruppenmenue.
Die Vor- und Nachspeise sind fest. Aus dem Angebot von sechs Hauptspeisen muss sich jede*r eine Hauptspeise auswählen. Wir müssen das dann rechtzeitig dem Hard-Rock-Café melden.
Zur Ansicht findet Ihr das Gruppenmenue hier.

Folgende Anfragen sind gestellt, aber noch nicht beantwortet:

  • Reservierung im Ristorante Storia [gegenüber des Ibis-Hotels] zum Abendessen bei Ankunft in München am Sonntag, dem 08. November 2026 um 20:15 Uhr
  • Reservierung im Restaurant Ho in Dachau zum Abendessen nach dem Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau am Montag, dem 09. November 2026 um 17:30 Uhr [der Eingang der Reservierungsanfrage ist jedoch bestätigt]

28. Februar 2026 Ÿ Abschluss der zweiten Firmstunde „Schuld & Theodizee“

Die erste Themeneinheit wurde erfolgreich abgeschlossen.

Alle Firmkandidat*innen waren pünktlich und sehr engagiert.

Das Thema nach der Frage, wieso es Leid geben kann, wenn Gott ein liebender Gott ist, ist eine schwere Thematik, auf die auch die Philosophen und Theologen keine erschöpfende Antwort wissen.

Prinzipiell gibt es drei Antwortversuche, die gängig sind:

  • Gott ist allmächtig, aber ein böser Gott und will das Leid.          
    [Unser Votum war hier, dass dies nicht dem Gottesbild entspricht, das uns Jesus Christus gibt. Zudem liegt es uns fern einen Gott anzubeten und zu verehren, der Freud daran hat die Menschheit leiden zu sehen, oder sie auf diese Art und Weise meint erziehen zu müssen.]          
     
  • Gott ist nicht allmächtig.           
    [Unser Votum war hier, dass ein Gott, der nicht allmächtig ist, per definitionem kein Gott ist.]      
     
  • Gott ist allmächtig, muss das Leid aber zulassen, weil er sich selber in seiner Allmacht beschränkt.
    [Unser Votum war hier, dass dies eine gangbare Antwort ist, die aber im Detail näher betrachtet werden muss.]

Eine Film-Collage hielt uns vor Augen, welch unterschiedliches Leid es geben kann. Von Krieg und Gewalt bis hin zu Naturkatastrophen.

Bei der Diskussion darüber erkannten wir, dass das meiste Leid auf der Welt durch Menschen verursacht wird. Auch solches, das auf den ersten Blick keinen Zusammenhang mit dem Menschen darstellt. Aber bei nicht wenigen Naturkatastrophen erweist sich das defizitäre Haushalten des meschen mit der Schöpfung, Natur und deren Ressourcen als ursächlich e Veränderung der Natur, was Katastrophen generiert; und den Menschen damit in Verantwortung setzt.

Ein kleineres Maß an Leid bleibt unerklärbar – so zum Beispiel der Tod Ungeborener oder Neugeborener, was bis auf dem heutigen Tag nicht erschöpfend erforscht wurde und großes Leid über die Eltern bringt, die sich sehr auf ihr Kind gefreut haben; oder schwere Krankheiten.

Für das meiste Leid hingegen zeichnet sich der Mensch verantwortlich. Dieses wäre auch zu vermeiden, oder, wie ein Firmling betonte: „Wir wissen alle wie es geht gut zu sein – aber wir wollen nicht!“

Hier beginnt für Mensch und Gott ein Dilemma:

Wir alle freuen uns über die Freiheit unserer Persönlichkeit, die wir nicht wissen wollen. Der Preis dafür aber ist das menschliche Scheitern bis hin zum Krieg.

Wie soll hier Gott eingreifen?

Die Freiheit macht uns zu dem, was wir sind: Menschen und Persönlichkeiten.

Greift Gott ein, so dass wir nicht mehr scheitern können, dann verändert sich unser Dasein von verantworteter Freiheit hin zu vorstrukturiertem Funktionieren. Dann aber ist es fraglich, ob wir das noch sind, was wir sein wollen: Menschen und Ebenbilder Gottes.

Im Film „Spin“; in dem ein DJ, der als Gottes Sohn vermutet wird, mit seinem Mischpult eine Unfallszene zurückspulen kann und immer wieder korrigiert, zeigt sich dieses Dilemma deutlich: jede Korrektur des menschlichen Verhaltens eröffnet neue Möglichkeiten des Scheiterns. Anders als davor, aber eben Scheitern.

Erst als dieser DJ das gesamte Leben der Protagonisten ändert und sie sozusagen „umprogrammiert“, kann beim dritten Korrekturversuch das Scheitern und damit verbundene Leid behoben werden.

Bei der anschließenden Debatte in der Firmgruppe, wer bereit wäre seine Freiheit abzugeben, wenn dafür kein leid mehr auf der Welt wäre, war die Kontroverse zwischen Zustimmung und Ablehnung groß. Ein Firmling hatte die gute Lösung, dass es gut wäre, ein bisschen auf seine Freiheit zu verzichten zum Wohle aller, aber nicht auf die ganze Freiheit.

Hier fanden wir uns wieder in der Unterscheidung zwischen Willkür [„Ich mache, was ich will!“] und verantworteter Freiheit [„Ich kann frei entscheiden, aber mich da beschränken, wo ich die Freiheit des anderen verletze!“]. Wahre Freiheit also kennt die Selbstbeschränkung und den Verzicht, um das Wohl aller und letztendlich den Frieden im Kleinen wie im Großen zu gewähren.

Weil wir darin wahre Größe und Gottebenbildlichkeit beweisen, belässt uns Gott diese Freiheit – eben, weil er uns liebt – und beschränkt sich auch darauf unser Scheitern zuzulassen.

Aber wie geht er damit um wenn er erlebt, wie wir scheitern, vieles zerstören, einander Gewalt antun?

Am Kreuz wird deutlich, wie er dazu steht, wenn er sterbend ausruft:

„Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“

Er unterstellt uns also, dass wir von Grund auf gut sind, aber oft nicht erkennen, was wir an Leidvollem tun, sonst würden wir es nicht tun.

Diese Größe und Zusage an uns Menschen, dass er uns auch dann noch liebt, wenn wir im Leben noch so schlimm scheitern sollten und Leid verursachen, nehmen wir mit als Halt, der uns trägt, wenn wir Leid verursachen, aber auch Leid erfahren sollten.

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Die dritte Themeneinheit befasst sich mit „Jesus“.

Der Link zum Doodle lautet:

https://doodle.com/group-poll/participate/aK7Q5RRa

Die zur Verfügung stehenden Termine sind:

  • Montag • 13. April 2026 • 18:00 Uhr
  • Dienstag • 14. April 2026 • 19:30 Uhr
  • Mittwoch • 15. April 2026 • 18:00 Uhr
  • Donnerstag • 16. April 2026 • 19:30 Uhr
  • Montag • 20. April 2026 • 18:00 Uhr
  • Mittwoch • 22. April 2026 • 19:30 Uhr

Die Firmkandidat*innen sind gebeten für eine gute Organisation möglichst gleich die Terminabfrage durchzuführen.


06. Februar 2026 • Festlegung der Termine für die zweite Firmstunde

Die Termine für die zweite Firmstunde stehen fest:

  • Montag, 23. Februar 2026, 18:00 Uhr [13 Teilnehmer*innen / Großer Saal]
  • Dienstag, 24. Februar 2026, 19:15 Uhr [12 Teilnehmer*innen / Großer Saal]
  • Mittwoch, 25. Februar 2026, 19:15 Uhr [4 Teilnehmer*innen / Jugendkeller]
  • Freitag, 27. Februar 2026, 18:00 Uhr [7 Teilnehmer*innen / Jugendkeller]

Die Namen der Teilnehmer*innen drucken wir hier aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht ab, sind aber der Email, die jede*r Teilnehmer*in erhalten hat, zu entnehmen.

Wir treffen uns immer im Pfarrheim "Nepomukhaus" in Göllheim. Ob im Großen Saal oben oder unten im Jugendkeller, ist hinter den Terminen angegeben.


25. Januar 2026 • Abschluss der ersten Themeneinheit „Identität“

Die erste Themeneinheit wurde erfolgreich abgeschlossen.

Alle Firmkandidat*innen waren sehr engagiert und etliche hatten sogar – wie vorgeschlagen – ihre Lehrer*innen nach dem Ursprung des Urknalls, der Singularität, dem Begriff „Unendlich“ und dem Zusammenhang zwischen „JAHWE“ und Isch/Ischa gefragt.

Wir haben uns der Frage nach unserem Ursprung und unserem Selbstverständnis über die Mathematik und Physik, Philosophie und Theologie genähert und festgestellt, dass alle der genannten Disziplinen bei der Suche nach der Antwort auf die Frage nach unserem Ursprung und unserer Identität an eine Grenzerfahrung kommen, wo unser Erkennen, Verifizieren und Wahrnehmen nicht weiterkommen.

Selbst hochrangige Physiker der Gegenwart räumen ein, dass hinter all dem, was wir Universum und Leben nennen, keine Kausalnotwendigkeit mehr zu verorten ist, sondern von einem Willen ausgegangen werden sollte, oder, wie es ein Quantenphysiker sagte, von einem „Mastermind“, der hinter allem steht.

Über den Erklärungsversuch der Philosophie und der weiteren Deutung in der Theologie kommen wir zu dem Namen Gottes „JAHWE“, der mehr als nur ein Begriff, sondern auch ein Programm darstellt, das man hinter dem sieht, was wir Gott nennen.

Glaube ersetzt das Denken nicht und fordert durchaus eine Vernunft, um nicht in eine Ideologie oder Spinnerei abzudriften.

Dabei stellten wir fest, dass unreflektierter [oftmals fanatischer, fundamentalistischer und reaktionärer] Glaube ebenso unvernünftig ist wie die Ansicht, es bräuchte keine höhere Macht für das Leben.

An einen Gott zu glauben ist neben dem spirituellen Fühlen und Wahrnehmen desselben auch Ergebnis kompetenten und durchaus auch wissenschaftlichen Nachdenkens über das Leben.

Dabei erschloss sich uns auch die Erkenntnis, dass, wenn Universum und Leben einem Willen entspringen, auch wir gewollt sind – gewollt aber heißt geliebt. In erster Linie von den Eltern, die sich entschieden haben uns das Leben zu schenken, aber eben auch von Gott, der all das, was wir Schöpfung nennen, ins Dasein gerufen hat.

Mit der wohlwollenden Selbsteinschätzung unseres Eigenwertes, der sich an diesem Gott festmacht, und der Partnerarbeit, in der wir einander wohlwollende Wertschätzung zusprachen, endete die erste Themeneinheit mit einem wunderbaren Gefühl eine geliebte und wertgeschätzte Persönlichkeit in diesem Universum zu sein.

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Die zweite Themeneinheit befasst sich mit „Schuld & Theodizee“.

Der Link zum Doodle lautet:

https://doodle.com/group-poll/participate/elk5xN5d

Die zur Verfügung stehenden Termine sind:

  • Montag • 23. Februar 2026 • 18:00 Uhr
  • Dienstag • 24. Februar 2026 • 19:15 Uhr
  • Mittwoch • 25. Februar 2026 • 19:15 Uhr
  • Donnerstag • 26. Februar 2026 • 19:15 Uhr
  • Freitag • 27. Februar 2026 • 18:00 Uhr
  • Montag • 02. März 2026 • 18:00 Uhr
  • Dienstag • 03. März 2026 • 19:15 Uhr
  • Donnerstag • 05. März 2026 • 18:00 Uhr

Die Firmkandidat*innen sind gebeten für eine gute Organisation möglichst gleich die Terminabfrage durchzuführen.


01. Januar 2026 • Festlegung der Termine für die erste Firmstunde

Die Termine für die erste Firmstunde stehen fest:

  • Montag, 12. Januar 2026, 18:00 Uhr [14 Teilnehmer*innen]
  • Mittwoch, 14. Januar 2026, 19:15 Uhr [4 Teilnehmer*innen]
  • Freitag, 16. Januar 2026, 19:15 Uhr [6 Teilnehmer*innen]
  • Mittwoch, 21. Januar 2026, 18:00 Uhr [4 Teilnehmer*innen]
  • Donnerstag, 22. Januar 2026, 19:15 Uhr [7 Teilnehmer*innen]

Die Namen der Teilnehmer*innen drucken wir hier aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht ab, sind aber der Email, die jede*r Teilnehmer*in erhalten hat, zu entnehmen.

Da die Gruppen nicht zu groß sind, können wir uns im Jugendkeller des Pfarrheimes "Nepomukhaus" in Göllheim treffen. Der Zugang dazu ist direkt vom Parkplatz aus.


13. Dezember 2025 • Einladung zur ersten Firmstunde

Liebe jungen Erwachsenen unserer Pfarrei, die sich auf die Firmung vorbereiten!

Bereits im Januar starten wir mit der ersten Firmstunde.

Damit Ihr eine große Auswahl habt, wann es Euch zeitlich gut passen kann, stehen folgende Termine zur Auswahl:

  • Montag • 12. Januar 2026 • 18:00 Uhr
  • Mittwoch • 14. Januar 2026 • 19:15 Uhr
  • Donnerstag • 15. Januar 2026 • 19:15 Uhr
  • Freitag • 16. Januar 2026 • 19:15 Uhr
  • Mittwoch • 21. Januar 2026 • 18:00 Uhr
  • Donnerstag • 22. Januar 2026 • 19:15 Uhr

Die erste Firmstunde befasst sich mit dem Ursprung unseres Daseins und was das mit Gott und was es nicht mit Gott zu tun hat.

Daher heißt die erste Firmstunde „Identität“.

Damit ich weiß, wer wann von Euch die Gruppenstunden wahrnimmt, bitte ich Euch auf Doodle all die Termine anzukreuzen, die Ihr wahrnehmen könnt.

Ihr bekommt dann nochmals eigens eine Terminbestätigung, wann die gruppenstunde definitiv stattfinden wird.

Der Link zum Doodle ist folgender:

https://doodle.com/group-poll/participate/avJn260a

Wer von Euch will – das ist freiwillig – kann gerne folgende oder einige der folgenden Aufgaben bis dann lösen:

  • Berechne bitte die Dichte des Universums vor dem Urknall.       
  • Frage bitte Deinen Physiklehrer, was Singularität ist und was das mit der Entstehung des Universums und des Lebens zu tun haben könnte.   
  • Frage bitte Deinen Mathematiklehrer, was man mathematisch unter „unendlich“ versteht.        
  • Frag bitte Deinen Religionslehrer nach dem Zusammenhang von isch (אִישׁ, Mann) und ischa (אִשָּׁה, Frau) zu Jahwe (geschrieben als das Tetragrammaton JHWH, יהוה), dem Namen Gottes.

Aber wie gesagt: Diese Aufgaben sind freiwillig!

Bitte denkt daran das Doodle so schnell wie möglich auszufüllen, damit ich entsprechend planen kann.

Bis dahin wünsche ich Euch aus ganzem Herzen eine superschöne und segensreiche Weihnachtszeit, einen guten Start ins Neue Jahr, viel Gesundheit, Liebe, Frieden und den Segen und Beistand vom lieben Gott; und ich freu mich riesig auf Euch!!!

Josef


23. November 2025
Beim Ersttreffen der Firmkandidatinnen und Firmkandidaten waren von den 38 angemeldeten Jugendlichen und jungen Erwachsenen 31 anwesend.
Drei waren erkrankt und entschudligt.
Vier haben unentschuldigt gefehlt.

Die Einladung zum Ersttreffen erging an alle, von denen wir eine Mailadresse hatten, per Mail und an die, von denen wir keine Mailadresse haben, per Post.

Das Treffen war superschön mit der großen Gruppe an Firmlingen.

Mittels einer PPP haben wir uns die Vorbereitungsphase zur Firmung angeschaut und die Bausteine besprochen.

Die Gruppe hat sich dafür ausgesprochen bei dem Modell der themenorientierten Gruppenstunden zu bleiben anstatt alle Themen an einem Einkehrtag zu bewältigen.

Ebenso wurden die Anmeldeformulare für die Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau ausgeteilt, sowie die Projektliste, die alle Anwesenden bereits ausgewählt haben.

Die, die entschuldigt und krank waren, haben bereits vor dem Treffen die PPP erhalten, um sie zuhause anzuschauen; als auch die Anmeldeformulare für die Exkursion und die Projektliste.

Für die, die unentschuldigt gefehlt haben, stehen hier diese drei Dokumente nochmals zum Download.

Download der Powerpointpräsentation.

Download des Anmelderformulars zur Exkursion.

Download der Projektliste.
 



03. November 2025

Die Zimmer für den Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau wurden in ausreichender Anzahl in kündbarem Tarif gebucht.
 



01. November 2025

Mit dem Anmeldeschluss liegen uns 34 Anmeldungen zur Firmung vor.