Immesheim - St. Bartholomäus


Immesheim liegt am Nordhang des Zellertales und ist mit 140 Einwohnern der kleinste Ort der Verbandsgemeinde Göllheim.

Grabungen belegen eine weitgehend kontinuierliche Besiedlung seit der Jungsteinzeit.

Seine erste urkundliche Erwähnung findet sich im Lorscher Codex und ist auf 771 datiert.

Das um 1750 errichtete Dorfkreuz markiert, damals wie heute, den Mittelpunkt des dörflichen Lebens. Hier findet auch das größte Fest der Immesheimer statt: Die „Kerb“ am letzten Wochenende im August, zu Ehren des Kirchenpatrones Bartholomäus.

Das Kirchlein, von dem im Original nur noch das gotische Chor erhalten ist, wird erstmals 1375 urkundlich bezeugt.

Von der ursprünglichen Innenausstattung sind Lavabonische, Sakramentshäuschen sowie Malereien im Gewände des Ostfensters erhalten.

Diese zeigen (im Uhrzeigersinn) den Apostel Petrus, die Hl. Katharina, die Hl. Dorothea und den Apostel Jakobus (letzteres ist nicht ganz sicher, da das Attribut nicht mehr erkennbar ist).

Erwähnenswert ist noch das heute noch benutzte Ziborium aus dem Jahr 1500. In den Jahren 1963/64 wurde auf den Fundamenten des längst verfallenen gotischen Kirchenschiffes das heutige Kirchenschiff errichtet.


Quellen:

Handbuch der Kunstdenkmäler von 1938

Kulturhistorischer Reiseführer der VG Göllheim


Weiterführende Links:


Immesheim auf der Homepage der Verbandsgemeinde Göllheim

Immesheim bei Wikipedia

Immesheim bei GenWiki