Albisheim

Zwischen dem Mündungswinkel von Leiselsbach und Pfrimm, etwa in der Mitte des Zellertals, liegt Albisheim. 

Auf einer Höhe von ca. 160 m NN und einer Länge von ca. einem Kilometer erstreckt sich das Dorf parallel zur Pfrimm. Im Süden ragt es über die Bahnlinie Worms-Kaiserslautern hinweg, im Norden wird es begrenzt von der Umgehungsstraße B 47, deren Verlauf nahezu identisch mit der mittelalterlichen „Königsstraße“ ist.              

Die 1823 Einwohner zählende Gemeinde, davon 187 Katholiken, 10,26%, nimmt die zentralörtliche Funktion für das Zellertal mit Einkaufsmöglichkeit, Ärzten und Apotheke ein.                       

Der Sonnenkindergarten, das Haus Zellertal als Altenpflegeeinrichtung und das soziotherapeutische Wohnheim V.I.V.A.e.V. ergänzen das Angebot im sozialen Bereich.

Im Jahr 835 wird der Ort erstmals urkundlich durch eine Schenkung des Karolingerkönigs Ludwig dem Deutschen erwähnt. Albisheim war recht früh schon ein so genannter Marktflecken. Außerdem gab es vermutlich hier eine Königspfalz, die allerdings bisher nicht gefunden wurde.

Alljährlich lockt das seit 1222 begangene „Königsfest“, zu dem eine „Königspredigt“ und die Verteilung der „Königswecken“ gehört, am dritten Wochenende im September Besucher aus der gesamten Region nach Albisheim zum Albisheimer Markt.

Albisheim besitzt keine katholische Kirche.                                                                 

Die protestantische Peterskirche stammt aus dem Jahr 1792. Erwähnenswert ist auch das historische Rathaus, ein spätklassizistischer Bau aus dem Jahr 1832 und der 8 Meter hohe Warteturm auf dem Wingertsberg, der erstmals 1551 urkundlich erwähnt wurde.

© Bildquelle: Streetbuilder / Lizenz:  CC BY-SA 2.0 de

 

Weiterführende Links

Albisheim auf der Homepage der Verbandsgemeinde Göllheim

Homepage der Ortsgemeinde Albisheim

Albisheim bei Wikipedia

Albisheim bei GenWiki